Forschungsstelle Geschlechterforschung


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Termine Vollversammlungen


Die nächste Vollversammlung der Forschungsstelle Geschlechterforschung findet an folgendem Termin statt:

Termin wird noch bekannt gegeben.

FGF-Vortragsreihe: LGBTIQ*: Forschungsperspektiven

  1. Geschlecht anders erforschen? Perspektiven kritischer Trans*forschung
    Dr. Utan Schirmer, Göttingen
    Donnerstag, 19.04.2018, 16:00 s. t., Raum 11/212

  2. Zwei, drei, viele Geschlechter? Intersex im Diskurs
    Anike Krämer, Bochum
    Donnerstag, 03.05.2018, 16:00 s. t., Raum 11/212

  3. Lesbian Gay Queer LGBT+ Studies - What is It?
    Prof. Richard Dyer, PhD, Bochum/London
    Mittwoch, 13.06.2018, 16:30 s. t., Raum 11/213

  4. Lieber  lebendig  als  normal?! Queere Verunsicherungen von  Heteronormativität und  Geschlecht/ereindeutigkeit
    Dr. Christine M. Klapeer, Göttingen
    Donnerstag, 21.06.2018, 16:00 s. t., Raum 11/212

Zum Plakat und Flyer.

FGF-Ringvorlesung: Geschlechterperspektiven in den Disziplinen

Im Sommersemester 2018 bietet die FGF erstmalig eine Ringvorlesung Geschlechterforschung an. Diese findet mittwochs von 16:30 bis 18 Uhr in Raum 11/213 statt. Die Veranstaltung gibt Einblicke in wissenschaftliche Fragestellungen und Analysen rund um Geschlecht in den verschiedensten Fächern und zeigt somit die disziplinäre Bandbreite von Geschlechterforschung auf.

Am 16.05.2018 halten Prof. Dr. Siegrid Westphal und Dr. Stefanie Freyer einen Vortrag zu Mehr Recht als Geschlecht. Waren Frauen in der Frühen Neuzeit rechtlos?

Weitere Informationen finden sich hier und bei den Lehrveranstaltungen.

Save the date: FGF-Veranstaltungen in 2018

Am Freitag, den 26. Oktober 2018, von 9 bis 16 Uhr findet die Auftaktveranstaltung der „Zukunftsdiskurse: Zukunft der Geschlechtergerechtigkeit“ statt.

Mit dem LAGEN-Doktorand_innentag und der FGF-Zukunftsdiskurs-Debatte #1 geht es am Donnerstag, den 08.11.18, weiter.

Die LAGEN-Jahrestagung folgt am Freitag, den 09.11.18.

Gender in Medicine – Gender Medicine

Die Universität lädt zur Ringvorlesung "Gender Studies interdisziplinär" Gender in Medicine – Gender Medicine ein.

Weitere Infos finden sich hier.

Diskussionsabend: LSBTI*-Geflüchtete und Soziale Arbeit: Herausforderungen und Chancen in der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendhilfe

Anlässlich des IDAHOT Tages findet am 15.05.2018 (18.00 - 20.00 Uhr) ein Diskussionsabend unter dem Titel: "LSBTI*-Geflüchtete und Soziale Arbeit: Herausforderungen und Chancen in der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendhilfe" an der Fachhochschule Dortmund statt. 

Weitere Infos finden sich hier.

Frauen-Friedens-Räume: befreiend und inspirierend. Im Gespräch mit Theologinnen aus Lateinamerika

Das Podium erwächst aus der Zusammenarbeit deutscher und lateinamerikanischer Theologinnen und der Suche nach einer interkulturellen feministisch-befreiungstheologischen Friedenstheologie. In Lateinamerika wächst die Gewalt durch Ausgrenzungen aufgrund von Geschlecht, sozialer, religiöser oder ethnischer Zugehörigkeit. Die am Podium beteiligten Theologinnen gehen darauf ein: Prof. Dr. Olga Consuelo Vélez Caro aus Bogotá auf die sexuelle Gewalt in Zeiten des Bürgerkriegs in Kolumbien, Prof. Dr. Diana Viñoles auf die argentinische Militärdiktatur und die verschwundene Ordensfrau Alice Domon, Prof. Dr. Gabriela di Renzo auf Frauen in argentinischen Gefängnissen, Prof. Dr. Martha Zechmeister auf Wege einer zentralamerikanischen Befreiungstheologie angesichts der zunehmenden Gewalt durch die „maras“ (Jugendbanden).
Leitung: Prof. Dr. Margit Eckholt, Institut für Katholische Theologie, Universität Osnabrück

16. Mai 19:30 - 21:00
Forum am Dom, Domhof 12, 49074 Osnabrück

Vortrag: "Der einzige Mann am oranischen Hof“ - Wilhelmina von Preußen

Am 20.06.2018 hält Dr. Pauline Puppel (Berlin) den Vortrag "Der einzige Mann am oranischen Hof“ - Wilhelmina von Preußen. Erbstatthalterin und Diplomatin an der Universität Osnabrück.
Der Abendvortrag ist Teil der IKFN-Vortragsreihe "Die Kunst der Diplomatie" im SomSe 2018.

Ort: Zimeliensaal - Raum 09/114
Universitätsbibliothek Osnabrück, Alte Münze 16
Zeit: 18 Uhr c. t.

Vortrag: „Keusch ist nur die, die niemand gefragt hat.“ – Die sexuelle Freizügigkeit römischer Aristokratinnen im kulturgeschichtlichen Kontext

Den Frauen der römischen Elite in den letzten Jahrzehnten der Republik und zu Beginn des Prinzipats wird in zeitgenössischen Texten nachgesagt, sexuell besonders freizügig zu sein, es mit ehelicher Treue nicht sehr genau zu nehmen und sich insgesamt von der traditionellen Moral entfernt zu haben. Wie ist der Realitätsgehalt solcher Quellen einzuschätzen und welche Erkenntnisse lassen sich daraus im Hinblick auf Handlungsspielräume von Frauen und die Repräsentation der Elite gewinnen?

Vortrag von Prof. Dr. Elke Hartmann (TU Darmstadt)

Zeit und Ort: 26.06.2018, 18:00-20:00, Universität Osnabrück, 02/E05

Neuerscheinung: Doing Gender als Ultra – Doing Ultra als Frau

Unter dem Titel Doing Gender als Ultra – Doing Ultra als Frau. Weiblichkeitspraxis in der Ultrakultur. Eine Ethnographie ist die Dissertation von FGF-Mitglied Dr. Judith von der Heyde bei Beltz Juventa erschienen.

Die Studie stellt ein dichtes ethnografisches Portrait einer deutschen Ultragruppe dar und rekonstruiert die Geschlechterkonstruktionen zweier junger Frauen als Mitglieder einer solchen sogenannten "Männerdomäne". Mit dem Ziel, ihre Geschlechterkonstruktionen mithilfe der Deskription weiblicher Praxis innerhalb eines männlichkeitszentrierten Raums begreifbar zu machen, wurde eine deutsche Ultragruppe begleitet und beobachtet. Die ethnografische Betrachtung der Praktiken zweier weiblicher Mitglieder kann die Konstruktionsprozesse sichtbar machen, die aufzeigen, wie es Frauen gelingt, sich durch feldspezifische "Praxisarrangements" als Ultra und gleichzeitig als heteronormativ weiblich zu verkörpern.

Weitere Informationen finden sich hier.