Forschungsstelle Geschlechterforschung


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Ankündigungen

Termine Vollversammlungen


Die nächste Vollversammlung der Forschungsstelle Geschlechterforschung findet an folgendem Termin statt:

Termin wird noch bekannt gegeben.

Save the date: FGF-Veranstaltungen in 2018

Am Freitag, den 26. Oktober 2018, von 11 bis 14 Uhr findet die Auftaktveranstaltung der „Zukunftsdiskurse: Zukunft der Geschlechtergerechtigkeit“ statt.

Mit dem LAGEN-Doktorand_innentag und der FGF-Zukunftsdiskurs-Debatte #1 geht es am Donnerstag, den 08.11.18, weiter.

Die LAGEN-Jahrestagung folgt am Freitag, den 09.11.18.

"Alte Jungfer"- "Junggeselle"? Singel-Sein in Theologie, Kirche und Gesellschaft

Am Donnerstag, den 13. September 2018 von 11:00-16:00 findet die Veranstaltung ""Alte Jungfer"- "Junggeselle"? Singel-Sein in Theologie, Kirche und Gesellschaft" statt.

"Alle 11 Minuten ... Die Wirtschaft hat Singles längst als Zielgruppe entdeckt, während Singlesein in kirchlicher Reflexion und Arbeit meist im toten Winkel bleibt. Singlesein gilt nicht als Lebensform, sondern als unglücklicher Zustand. Menschen, die alleinstehend sind, werden oft übersehen. Dies betrifft aktuell 18,67 Millionen  Menschen in Deutschland – und ihre Zahl wächst. Das hat auch mit Geschlechterverhältnissen zu tun: mit der höheren ökonomischen Selbständigkeit von Frauen, die nicht mehr auf einen Versorger angewiesen sind, mit vereinfachten Scheidungen und gewandelten Rollenbildern.Das Evangelische Zentrum Frauen und Männer lädt ein, über „Singlesein" zu diskutieren und veranstaltet zu dieser Thematik ein Öffentliches Hearing."

Es diskutieren: Dr. Irmgard Schwaetzer (Präses der Synode der EKD), Regionalbischof Dr. Detlef Klahr (Sprengel Ostfriesland/Ems), Prof. Dr. Tobias Künkler, Pädagoge (CVJM-Hochschule Kassel), Birte Bernhardt (Institut für Praktische Theologie und Religionspsychologie, Universität Wien), Prof. Dr. Klara Butting (Altes Testament und Biblische Theologie, Woltersburger Mühle, Zentrum für biblische Spiritualität und gesellschaftliche Verantwortung), Stephan Baas (Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Soziale Gerontologie, Saarbrücken)
Initialimpuls: OKR Dr. Thies Gundlach (Vizepräsident des Kirchenamts der EKD)

Anmeldung unter beyersdorf@evangelisches-zentrum.de

Infos unter http://www.evangelisches-zentrum.de/

Ort: Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland, Herrenhäuser Str. 12, 30419 Hannover

„(Un)gleich besser?! - Die Dimension Geschlecht in der aktuellen Ungleichheitsdebatte“

Am 27. September 2018 findet die 4. Gender Studies Tagung des DIW Berlin in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) statt.

"Inmitten politischer Brüche sind in den letzten Jahren Debatten um Ungleichheit und Klassenverhältnisse wieder en vogue und in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Jedoch wird in den Diskussionen um die zunehmende Einkommens- und Vermögensungleichheit eine intersektionale Perspektive, welche die Kategorien Klasse und Geschlecht miteinander in Beziehung setzt, oft vernachlässigt.
Im Rahmen der 4. Gender Studies Tagung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und der Friedrich-Ebert-Stiftung wollen wir die Diskussionen über die wachsende Ungleichheit um die Dimension Geschlecht erweitern, vorangegangene gleichstellungspolitische Maßnahmen kritisch reflektieren und Impulse für die weitere Debatte setzen. Wir gehen unter anderem den Fragen nach: Wem nützen die gleichstellungspolitischen Neuerungen des letzten Jahrzehnts und aktuelle Vorhaben? Wer profitiert etwa von Elterngeld und Frauenquote? Nur eine erfolgreiche karriereorientierte Mittelschicht - oder auch Menschen, insbesondere Frauen, mit geringem Einkommen? Wir möchten Sie sehr herzlich dazu einladen, sich zu informieren und diese Fragen mit uns zu diskutieren: 4. Gender Studies Tagung des DIW Berlin und der Friedrich-Ebert-Stiftung „(Un)gleich besser?! - Die Dimension Geschlecht in der aktuellen Ungleichheitsdebatte“ am 27. September 2018, von 9.30 bis 17.30 Uhr in der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, Hiroshimastr 17"

Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier

Zur Anmeldung geht es hier. Eine Anmeldung per Mail ist auch möglich unter: Gendertagung-DIW@fes.de

Tagungswebsite: www.diw.de/gendertagung2018

Eine Kinderbetreuung während der Veranstaltung ist auf Anfrage möglich. Bitte beachten Sie: Es handelt sich um eine Fachtagung, daher ist die Anzahl der Teilnehmer_innen begrenzt. Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist nur nach einer von uns versendeten Bestätigung möglich. Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

 



Fortbildung: Genderkompetenz im interkulturellen Kontext

"Sie sind hauptberuflich oder ehrenamtlich mit geflüchteten Menschen tätig bzw. interessieren sich für die Rollenbilder von Männern und Frauen in unterschiedlichen Kulturen? Sie wollen den Herausforderungen, die sich daraus ergeben, dass unsere Gesellschaft bunter und vielfältiger wird, sicher begegnen? Sie wollen in Ihrer täglichen Arbeit keinen Klischees aufsitzen und keine stereotypen Rollenbilder verbreiten? 

In dieser zweitägigen Fortbildung, zu der wir Sie hiermit herzlich einladen, erhalten Sie Informationen, die Sie für Ihre interkulturellen Begegnungen im Alltag stärken. Außerdem haben Sie Gelegenheit zur Selbstreflexion im Umgang mit eigenen Stereotypen sowie zur Entwicklung von Strategien für den persönlichen Alltag."

Termin und Ort:  
10./11.09.2018 von 8.30 bis 16.45 Uhr 15./16.10.2018 von 8.30 bis 16.45 Uhr
Katholische Familien-Bildungsstätte Große Rosenstr. 18 49074 Osnabrück

Weitere Infos finden sich hier.  

Tagung: "Geschlecht und Körper in Bewegung. Perspektiven auf sportliche und geschlechtliche Praxis"

Mit dem Fokus auf sportliche Körper und Praxen möchte die Tagung, die am 5. Oktober 2018 an der Universität Osnabrück stattfindet, neue Perspektiven für die Geschlechterforschung eröffnen und an bestehende Diskurse um Körper, Geschlechtlichkeit und Bewegung anschließen und diese weiterdenken. Praxeologische bzw. praxistheoretische Perspektiven auf Geschlecht und Sport können neue Erkenntnismöglichkeiten und innovative Anknüpfungspunkte an bestehende Theoriediskurse bieten.

Die Tagung wird von FGF-Mitglied Dr. phil. Judith von der Heyde in Kooperation mit der Forschungsstelle Geschlechterforschung veranstaltet und durch den Pool Frauenförderung der Universität Osnabrück unterstützt.

 Nähere Informationen zu Programm und Anmeldung finden sich hier.

Konferenze: „Postpatriarchale Gesellschaft? Struktur und Dynamik II“

"Am 30. November 2018 findet an der Universität Paderborn die Konferenz „Postpatriarchale Gesellschaft? Struktur und Dynamik II“ statt, die sich mit der Frage befasst, ob wir bereits in einer „postpatriarchalen“ Gesellschaft leben. Sind die Veränderungen in den Geschlechterarrangements und gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen, die von den Emanzipationsbewegungen der 1970er Jahre angestoßen worden sind, so tiefgreifend, dass sie die alten patriarchalen Strukturen bereits aufgelöst haben? Und was wäre dann an deren Stelle getreten?

Die Konferenz wird neben einem Vortrag in Arbeitsgruppen stattfinden, zu denen vorbereitende Papiere verschickt werden. Sie nimmt Anregungen aus den Diskussionen vorangegangener Veranstaltungen auf (etwa der von der Fritz Thyssen Stiftung geförderten Konferenz „Struktur und Dynamik – Ungleichzeitigkeiten im Geschlechterdiskurs“ und der Tagung "Lust auf Geschlechtertheorie") und setzt dabei einen neuen Schwerpunkt."

Ort: Universität Paderborn

Weitere Informationen finden sich hier.

Neuerscheinung: Doing Gender als Ultra – Doing Ultra als Frau

Unter dem Titel Doing Gender als Ultra – Doing Ultra als Frau. Weiblichkeitspraxis in der Ultrakultur. Eine Ethnographie ist die Dissertation von FGF-Mitglied Dr. Judith von der Heyde bei Beltz Juventa erschienen.

Die Studie stellt ein dichtes ethnografisches Portrait einer deutschen Ultragruppe dar und rekonstruiert die Geschlechterkonstruktionen zweier junger Frauen als Mitglieder einer solchen sogenannten "Männerdomäne". Mit dem Ziel, ihre Geschlechterkonstruktionen mithilfe der Deskription weiblicher Praxis innerhalb eines männlichkeitszentrierten Raums begreifbar zu machen, wurde eine deutsche Ultragruppe begleitet und beobachtet. Die ethnografische Betrachtung der Praktiken zweier weiblicher Mitglieder kann die Konstruktionsprozesse sichtbar machen, die aufzeigen, wie es Frauen gelingt, sich durch feldspezifische "Praxisarrangements" als Ultra und gleichzeitig als heteronormativ weiblich zu verkörpern.

Weitere Informationen finden sich hier.